Apple und I-Tunes, oder “Wie viel schlechter kann Software noch werden”?
Apple versorgt ja seine Geräte über einen Internet-Shop, der, wie auch die Software, als Itunes benannt wird.
Für den Benutzer der Apple-Geräte ist Itunes im Prinzip eine Software, die für die Kommunikation des Apple-Gerätes mit dem Homecomputer dient, so können Daten der Geräte ausgetauscht werden, aber auch Songs oder gar Applikationen für das Apple-Gerät gekauft werden.
Apple sähe es wohl gerne, wenn jedes Apple IPhone/Pod/Pad-Gerät über einen Apple-Computer oder ein Apple-Notebook synchronisiert würde, aber das ist halt Wunschdenken, denn die mobilen Geräte verkaufen sich weit besser als deren Computer. Also muss gezwungenermaßen auch die Itunes-Software zumindenst für Windows zur Verfügung gesatellt werden. So wei so gut … Aber
Apple hat sich immer als ein Vorreiter der bedienungsfreundlichen Systeme präsentiert, in vielen Bereichen werden Apple-Computer immer noch als unverzichtbare Teile angesehen, wobei diese Märkte schrumpfen…
Schließlich musste Apple doch anerkennen, dass Itunes auch für Systeme ohne angebissenen Apfel geben müsse…
Und heraus kam eine Software, die es bedienungstechnisch schafft, keinem, aber absolut keinem für Windowsuser bekannten Standard zu folgen.
Dem Benutzer wird keinerlei Rückmeldung gegeben, die er von anderen Anwendungen gewohnt ist. “Warum kann ich jetzt nichts klicken, ich hab doch einen Pfeil als Mauscursor?” Es wird völlig auf Sanduhr-Darstellung verzichtet, auch wenn mal 5 Minuten ein schwachsinniges Genius-Update das System unbedienbar macht. Der User ist halt unwichtig, Hauptsache ist, die Aktienkurse stimmen…
Knöpfe sehen aus, als wären sie zu aktivieren, und sie sind es auch, aber es gibt keinerlei Reaktion dieser Knöpfe, dass sie aktiviert worden sind. Nach ein paar Sekunden oder gar Minuten merkt man, doch, es wurde etwas ausgelöst… Keine Sanduhr oder so gibt dazu Rückmeldung…
Das ist Qualität am untersten Rande der Software-Skala, das schaffen nahezu alle Open-Source-Programmierer besser, die müssen auch für zwei oder gar mehrere Plattformen programmieren…
Auch wird die für Windows-User bekannte rechte Maustaste völlig ignoriert, denn Apple hält es als für nicht nötig, ein Betriebsystem auszunutzen, das nicht von Ihnen vermurkst wurde. Rechte Maustaste ist halt für Looser, die Eintastenmaus ist der Alleinbediener für jedes Computersystem …
Es wird Zeit, dass Apple mal so richtig einen aufs Maul bekommt und die Aktienkurse in den Keller gehen, anders werden die wohl nicht merken, dass es Qualitätsstandards auch bei Software gibt und ignorante, arrogante Firmen eine geringe Halbwertzeit besitzen …
Update: Gerade hab ich mein Itunes beendet, es hatte vorher eine Fehlermeldung ausgegeben…
Nun ist Itunes geschlossen, aber ein prozess mit dem selben Namen malträtiert weiterhin meinen prozessor mit nahezu 100 Prozent. Ist das ein Virus, ich sollte den Prozess mal an bekannte Virenlabors senden, die sollten sich mal damit befassen … Trojaner und Co. bekommt man ja von den ungewöhnlichsten Quellen untergeschoben …
